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SC Spelle-Venhaus: Ruschmeier hofft auf Comeback nach vier Monaten

Marcel Ruschmeier in Aktion. Foto: Uli Mentrup
Marcel Ruschmeier in Aktion. Foto: Uli Mentrup

Spelle Jetzt wird es aber Zeit, weiß Marcel Ruschmeier: Der SC Spelle-Venhaus will am Sonntag beim Eimsbütteler TV endlich seine dann vierwöchige Punktspielpause beenden. Marcel Ruschmeier, Innenverteidiger des Fußball-Regionalliga-Aufsteigers, hofft zum Rückrundenauftakt auf sein Comeback nach vier Monaten.

Der 28-Jährige kam beim Regionalliga-Auftakt Ende Juli gegen den Mitaufsteiger Eimsbüttel zu seinem bisher einzigen Kurzeinsatz, erklärt der SC Spelle-Venhaus in einer Pressemitteilung. Er war beim ersten von zwei Saisonsiegen dabei, wurde in der 41. Minute für den verletzten Jan-Hubert Elpermann eingewechselt, musste nach Muskelproblemen in der 72. Minute den Platz für Niklas Oswald aber wieder räumen.

Beschwerden in der Wade und im Oberschenkel warfen Ruschmeier zurück. Seit rund vier Wochen trainiert er wieder. „Es sieht wieder gut aus“, erklärt der Abwehrspieler, der 2018 vom VfL Osnabrück kam. Er ist vorbeugend im Fitnessstudio gewesen. „Ich bin ja eigentlich im besten Fußballalter.“ Aber bei insgesamt eineinhalbstündigem Hin- und Rückweg zu den drei bis vier Trainingseinheiten in Spelle und einem Fulltimejob bleibe anders als bei Profis weniger Zeit, sich intensiv um den Körper zu kümmern.

Beim Spiel am Sonntag in Eimsbüttel will Spelles Abwehrspieler Marcel Ruschmeier nach viermonatiger Pause endlich wieder auflaufen.

Gepostet von SC Spelle-Venhaus am Mittwoch, 22. November 2023

Von den Ausfällen der Spiele gegen Jeddeloh, Flensburg und Hamburger SV II dürfte Ruschmeier profitiert haben. Er konnte zwar seit vier Monaten kein Pflichtspiel mehr absolvieren, stand aber beim Test in Wettringen 60 Minuten auf dem Platz. Ein wichtiger Schritt nach vorn. „Ich habe alles darangesetzt, wieder fit zu werden, um der Mannschaft zu helfen“, sagt „Ruschi“.

Zuschauen ist für den gebürtigen Osnabrücker, der in Georgsmarienhütte wohnt, schlimmer zu ertragen, als zu spielen. „Es tut brutal weh, wenn man das Spiel von außen sieht, ohne eingreifen zu können“, hofft er, dass Sonntag in Eimsbüttel was geht. „Wenn alles normal läuft, werde ich dabei sein“, will er noch abwarten, wofür es reicht.„Für die Start-Elf, für 60 Minuten oder die letzten 30 Minuten. Ich bin da voller Zuversicht.“

Die Mannschaft kann die Unterstützung des erfahrenen Abwehrspielers brauchen. Am letzten Hinrundenspieltag ist sie nach dem Sieg von Kilia Kiel gegen Holstein Kiel II auf den letzten Tabellenplatz gerutscht. Eimsbüttel hat sich mit dem Erfolg in Jeddeloh und dem Remis gegen Drochtersen/Assel am Dienstagabend etwas abgesetzt, konnte den Abstiegsrang aber nicht verlassen.

„Das macht unsere Arbeit nicht leichter. Wir müssen unsere Aufgaben erledigen und dann schauen, wofür es am Ende reicht“, erklärt Ruschmeier. Der Abstand des Tabellenletzten auf den 15., Weiche Flensburg, beträgt schon sieben Punkte. „Jetzt müssen Siege kommen, sonst wird es sehr, sehr schwer.“

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